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Kreuze als Dank für die Mitarbeiter

Bad Neustadt   Am Dienstag, 12. Mai, ist der Tag der Pflege. Ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen nützen allgemein diesen Tag, um sich auf dem Marktplatz vorzustellen und Informationen an die Bürgerinnen und Bürger weiterzugeben.

In diesem Jahr fällt diese öffentliche Veranstaltung wegen der Corona-Pandemie aus.

Im kleinen Kreis würdigte die Sozialstation St. Laurentius Bad Neustadt e.V. ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Pflegedienstleitung ließ im Haus der Kunsthandwerke in Sondheim/Rhön 100 Kreuze anfertigen. Diese wurden individuell aus altem Silberbesteck gefertigt. Jedes der kleinen Kreuze, die als Halsschmuck getragen werden können, ist ein Unikat. Pflegedienstleiter Bruno Kleinhenz und seine Vertreterin Christine Reinhart möchten mit dem Kreuz ihren hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und auch den Ehrenamtlichen für ihre hervorragenden Einsatz in der Pflege, insbesondere auch während der Corona-Pandemie, danken.

Auch Pfarrer Hans Beetz hob den Einsatz der Pflegemitarbeiter hervor und segnete die Kreuze. Aus Spenden, die in den Tagen von Corona in der Sozialstation eingegangen sind, wurden die kleinen Schmuckstücke bezahlt.

Bad Neustadt   Peter Steinmüller, Inhaber des gleichnamigen Autohauses in Windshausen, ist auch Jagdpächter in einem Revier bei Rödelmaier.

Kürzlich hat er seinen Metzger aus erlegten Wildschweinen spezielle Wildscheinsalami herstellen lassen, um diese einem guten Zweck zuzuführen. Insgesamt 50 Würste spendete Peter Steinmüller als Anerkennung an alle Pflegemitarbeiterinnen der Sozialstation St. Laurentius Bad Neustadt e. V. Diese seien tagtäglich mit ihren Dienstfahrzeugen aus dem Autohaus Steinmüller unterwegs, und das unter erschwerten Umständen in der Corona-Pandemie, so der Spender.

Die Sozialstation freute sich über die unerwartete Lieferung der Spezialität aus der Rhön.

Caritas-Sozialstationen in Rhön-Grabfeld unterstützen Pflegebedürftige und ihre Familien mit größtmöglichem Einsatz / Hygienevorschriften bringen besondere Herausforderungen / Rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Dauereinsatz
Die drei Caritas-Sozialstationen im Landkreis Rhön-Grabfeld stellen sich in Zeiten von Corona neuen Herausforderungen. Ziel ist es, die Pflegebedürfti-gen nach strengsten Hygieneschutzmaßnahmen zu versorgen. Gleichzeitig gilt es, Patienten und ihren Familien Ängste und Unsicherheiten in Bezug auf das COVID-19 Virus zu nehmen. Die Teams tun alles Menschenmögliche, um die Situation für die Hochrisikogruppe so verträglich wie möglich zu gestal-ten.
„Wir haben neben unserer normalen Pflegetätigkeit innerhalb kürzester Zeit ein häusliches Versorgungssystem als Ersatz für die momentan aufgrund staatlicher Verfügung eingestell-ten Tagespflegen in den Einrichtungen in Mellrichstadt und Bad Königshofen organisiert“, erläutert Angelika Ochs, Geschäftsführerin der Caritas Rhön-Grabfeld e. V.
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Seit sechs Wochen ist sie wie die Teams und die Vorstände von St. Kilian, St. Peter und St. Laurentius e. V. im Dauereinsatz, um die Beratung und Betreuung von rund 1.800 Pati-entinnen und Patienten und deren Angehörigen (Zahl 2019) zu gewährleisten.
Eine Herausforderung ohnegleichen. Im Jahr 2019 haben die 172 Pflegefachkräfte der drei Caritas-Sozialstationen mit Unterstützung von 43 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern 217.750 Hausbesuche absolviert und 724.094 Pflegeleistungen erbracht. Hinzu kamen in 2019 über 39.000 caritative Leistungen ohne Verrechnung. Allein in einem normalen Jahr wie 2019 hat das Caritas-Team rund 850.000 Kilometer zurückgelegt und damit quasi 21mal die Erde umrundet.
In der Corona-Krise kommt die Versorgung von rund 130 Patientinnen und Patienten aus den zwei Tagespflegeeinrichtungen in Mellrichstadt und Bad Königshofen hinzu, wo dies durch Angehörige zu Hause nicht oder nur teilweise geleistet werden kann.
Der erhöhte Pflegebedarf erfolgt unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen und Hygie-neschutzmaßnahmen, gehören doch die zu Betreuenden zur Hochrisikogruppe. „Das Wich-tigste ist, unsere Patientinnen und Patienten sowie uns selbst vor der Verbreitung und Ver-schleppung von Keimen zu schützen“, betont Johanna Dietz von der Fachstelle pflegende Angehörige/Fachbereich ambulante Altenhilfe.
Die Infektionsschutzmaßnahmen wurden im Rahmen des COVID_19 Virus extrem ver-schärft. Die Pflegekräfte werden mit spezieller Schutzkleidung ausgestattet. Für den rich-tigen und sicheren Umgang mit dem Schutzmaterial haben die Mitarbeiterinnen und Mitar-beiter genaue Einweisungen erhalten. „Wir empfehlen auch pflegenden Angehörigen drin-gend, einen Mundschutz zu tragen. Bei Bedarf wird er von uns zur Verfügung gestellt“, un-terstreicht Johanna Dietz.
Was muss eine Pflegefachkraft in Corona-Zeiten bei einem Hausbesuch tragen? Zur Grundausstattung gehören Handschuhe, Mundschutz, Langarmkittel, Vorbinder, bei Bedarf eine Schutzbrille bzw. ein Schutzvisier, Überschuhe und Kopfhaube. Ebenso erfolgt mehr-faches Desinfizieren vor, während und nach der Betreuung., erklärt Ulli Feder, Pflege-dienstleitung der Caritas-Sozialstation St. Kilian in Mellrichstadt Dies ist für die Mitarbeite-rInnen mit enormer zusätzlicher Anstrengung verbunden.
„Wir sind sehr stolz auf unsere Teams, dass trotz dieser außerordentlichen Heraus-forderungen sehr fürsorglich mit unseren Patientinnen und Patienten umgegangen wird“, sind sich die Pflegedienstleitungen einig. Die Mitarbeiter tun alles Menschenmögli-che, um den pflegebedürftigen Menschen ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit zu geben.
„Die vielen positiven Rückmeldungen geben uns Kraft und ermutigen uns“, freut sich Ulli Feder. Groß ist auch die Hilfsbereitschaft der zu Pflegenden und ihrer Angehöriger. Man-che haben schon ihre Maske aufgesetzt, wenn die Schwester kommt. Jeder Handgriff sei eine Entlastung.
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Die Fachkräfte kümmern sich gerade jetzt nicht nur um die Patienten, sondern auch um die Pflegepersonen und Angehörige mit ihren Ängsten und Sorgen. In Gesprächen infor-miert Pflegedienstleitung Gudrun Rathgeber von der Caritas-Sozialstation St. Peter in Bad Königshofen über die aktuellen Schutzmaßnahmen für geschützte und gesicherte Besuche und gibt so ein Stück Sicherheit in dieser schwierigen Zeit.
„Wir nehmen gemeinsam die Herausforderung an und setzen neue Erkenntnisse und Vor-gehensweisen für geschützte und gesicherte Hausbesuche um“, betont Angelika Ochs abschließend.

Christian Rott (Bild-Mitte) war von Juli 2004 bis März 2005 als Zivildienstleistender bei der Sozialstation St. Laurentius in Bad Neustadt.

Die nicht abgebrochene Verbindung und die gute Erinnerung an diese Zeit

machten es jetzt möglich, dass Christian Rott in anderer Funktion der

Sozialstation einen Besuch abstattete. Als Fertigungsleiter bei der Firma Texpa in Saal/Saale brachte er 500 Schutzmasken mit, die dort von der Sozialstation   bestellt worden waren, und das zu einem günstigen Preis.

Pflegedienstleiter Bruno Kleinhenz (rechts) und seine Stellvertreterin Christine Reinhart freuten sich nicht nur über das Wiedersehen mit ihrem ehemaligen Zivi, sondern auch über die prompte Lieferung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von St. Laurentius erhalten jeweils zwei Schutzmasken für den privaten Gebrauch. Jeder Patient bekommt ebenfalls eine Schutzmaske. Kosten werden dafür keine erhoben.

Bad Neustadt Im Rahmen der Weihnachtsfeier der Caritas Sozialstation St. Laurentius wurden sowohl hauptamtliche, als auch ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre langjährige Zugehörigkeit und Treue geehrt.

Zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich ehrenamtlich für die Sozialstation einbringen, wurden mit Urkunden und Ehrennadeln des Deutschen Caritasverbandes belohnt. Alois Heinisch hob hervor, dass sie die Sozialstation mitgestalten und mitprägen würden. Wo Hilfe und Unterstützung gebraucht werde, seine sie vor Ort. Die Sozialstation sei stolz auf ihre Ehrenamtlichen, weil sie als Vorbilder „gelebter Caritas“ stets ihre Hilfe anbieten.

Urkunde und Ehrennadel in Bronze des Deutschen Caritasverbandes erhielten: Marga Gans, Waltraud Wiesner, Heidi Wiesner, Erika Fischdiek. Für zehn Jahre ehrenamtliche Mitarbeiter durften sich über eine Urkunde und die Ehrennadel in Silber freuen: Ursula Fiedler, Ingrid Klemm, Maria Schmitt, Helene Stumpf, Eberhard Korb, Michaela Mock. Die Ehrennadel mit Urkunde in Gold für 15 Jahre im Ehrenamt gingen an Walburga Suckfüll, Dietmar Woytinnek, Elisabeth Blum und Gertrud Scheuplein. (hde)

Ehrungen in der Sozialstation

Bad Neustadt Im Rahmen der Weihnachtsfeier der Caritas Sozialstation St. Laurentius wurden sowohl hauptamtliche, als auch ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre langjährige Zugehörigkeit und Treue geehrt.

Der erste Vorsitzende Alois Heinisch ließ es sich nicht nehmen, jeden der Jubilarinnen und Jubilare persönlich zu würdigen und auf deren beruflichen und ehrenamtlichen Werdegang einzugehen. Seit 30 Jahren ist Schwester Claudia Haase als staatlich anerkannte Altenpflegerin vor allem im Pflegeteam Bischofsheim im Einsatz. Der Vorsitzende dankte ihr dafür, dass sie sich nicht nur im ambulanten Pflegedienst, sondern auch für Beratungsgespräche, Fortbildungen und auch als Leiterin von Hauskrankenpflegekursen verdient gemacht hat. Sie sei ein Markenzeichen für die Sozialstation. Seit zehn Jahre ist Schwester Svetlana Rezgys als staatlich anerkannte Altenpflegerin bei der Sozialstation. Der Vorsitzende hob ihre berufliche Erfahrung und Beliebtheit hervor. Als langjährige Tourenschwester habe man ihr jetzt die Verantwortung als Teamleiterin übertragen. Ebenfalls seit mehr als zehn Jahren arbeitet Ingrid Klemm, zunächst als Mitarbeiterin im hauswirtschaftlichen Bereich und danach als Pflegehelferin, in der Einrichtung. Nicht nur ihr ausgeprägtes Einfühlungsvermögen, sondern auch ihre offene Art und Zuverlässigkeit, sowie ihre ehrenamtliche Tätigkeit bei „Hand in Hand“, verdiene Anerkennung, so Alois Heinisch.

Sparkassen-Mitarbeiter spenden für die Sozialstation

Ein unerwartetes und schönes Weihnachtsgeschenk machten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sparkasse Bad Neustadt a.d.S. der Sozialstation St. Laurentius.

Annette Illig, Personalratsvorsitzende, kam mit einem großen Scheck über 1.000 Euro in die Sozialstation und überraschte den ersten Vorsitzenden Alois Heinisch und Pflegedienstleiter Bruno Kleinhenz mit dem Geldpräsent. Annette Illig betonte, dass sich ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die quasi „aus ihrem eigenen Geldbeutel heraus“ gespendet haben, sich für die Sozialstation entschieden haben, damit die Spende vielen Menschen zu Gute komme. Im Hinblick auf den geplanten Bau einer Tagespflege waren sich Bruno Kleinhenz und Alois Heinisch dahingehend einig, dass das Geld für einen Herrgottswinkel verwendet wird. Ihr Dank geht an alle Beschäftigten der Sparkasse, die persönlichen zu Gunsten der Sozialstation gespendet haben.                

Bad Neustadt Bei der Caritas Sozialstation St. Laurentius fand ein Kurs zum Thema „Demenz verstehen“ statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer absolvierten sechs Abende, um sich über Pflegehinweise für den Umgang mit Menschen, die an einer dementiellen Erkrankung leiden, zu informieren.

Gedenkgottesdienst der Sozialstation St. Laurentius e. V.  Bischofsheim  Die Sozialstation St. Laurentius e.V. gedenkt alljährlich im Spätherbst den Patienten, die im vergangenen Jahr verstorben sind.  Am vergangenen Sonntag fand dieser Gedenkgottesdienst in Bischofsheim, in der Pfarrkirche St. Georg, statt. Mit einem feierlichen Einzug von Pfarrer Reinhold Kargl mit seinen Ministranten, dem Pflegepersonal und der Vorstandschaft der Sozialstation, wurde der Gottesdienst eingeleitet. 2. Vorsitzender Alfons Holzheimer ging in seinem Grußwort sowohl  auf die Verantwortung  der Schwestern, der hauswirtschaftlichen Kräfte, der Ehrenamtlichen, der Pflegedienstleitung und der Vorstandschaft ein. Aber auch die pflegenden Angehörigen wurden in die Begrüßung mit einbezogen. Alle miteinander würden nach christlichem Vorbild eine große Aufgabe bewältigen. Der Gottesdienst wurde von der Sozialstation mit gestaltet. Pfarrer Kargl hob in seiner Predigt  die segensreiche Tätigkeit der Sozialstationen hervor. In den Fürbitten, vorgetragen von Schwestern und weiteren Mitarbeiterinnen, wurde um Kraft, Ausdauer, Hilfe für Kranke und Pflegebedürftige, aber auch für die allseits benötigte Unterstützung für Pflegepersonal und Angehörige gebeten. Den im letzten Jahr verstorbenen Patienten wurde namentlich gedacht, und es wurde für jeden Verstorbenen eine Kerze am Altar entzündet, welche die Angehörigen mit nach Hause nehmen konnten.  Rosen spielten als Symbol bei diesem Gottesdienst eine Rolle. Sie waren beim Einzug in eine große Vase gesteckt, und später an pflegende Angehörige übergeben worden. Die Rose sei ein wunderschönes Symbol für die Ganzheitlichkeit des Menschen für seine Verbundenheit zu Gott. Unter anderem symbolisiere sie auch Krankheit, Gebrechlichkeit, Leid, aber auch festen Halt und das Füreinander. Patienten, die am Gottesdienst nicht teilnehmen konnten, dürfen sich bei der nächsten Visite über eine Rose als Zeichen der Wertschätzung freuen.  Foto: Alljährlich wird im Gedenkgottesdienst der Sozialstation St. Laurentius namentlich der Verstorbenen gedacht und eine Kerze am Altar angezündet. Foto (Archiv) Dietrich Haase

Bischofsheim Die Sozialstation St. Laurentius e.V. gedenkt alljährlich im Spätherbst den Patienten, die im vergangenen Jahr verstorben sind.
Am vergangenen Sonntag fand dieser Gedenkgottesdienst in Bischofsheim, in der Pfarrkirche St. Georg, statt.

Viktoria Flegler hat Ihre 3 jährige Ausbildung zur examinierten Pflegekraft bestanden. Zum erfolgreichen Abschluss gratulierten Pflegedienstleitung, Vorstandschaft und Kollegen. Man freute sich, die ehemalige Schülerin jetzt als neue Mitarbeiterin begrüßen zu können, und wünschte für den beruflichen Werdegang alles Gute.

Herr Habermann war von 1987 - 2000 in der Vorstandschaft der Sozialstation St. Laurentius e. V. als 1. Vorsitzender tätig. Wir behalten Ihn in dankbarer Erinnerung.

Frau Funk war von 1978 - 2000 in der Vorstandschaft der Sozialstation St. Laurentius e. V. als Schriftführerin tätig. Wir behalten Sie in dankbarer Erinnerung.

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