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Bad Neustadt Bei der Caritas Sozialstation St. Laurentius fand ein Kurs zum Thema „Demenz verstehen“ statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer absolvierten sechs Abende, um sich über Pflegehinweise für den Umgang mit Menschen, die an einer dementiellen Erkrankung leiden, zu informieren.

Detlev Beck, examinierter Krankenpfleger in der Caritas Sozialstation Münnerstadt, hatte sich zum Ziel gesetzt, den Teilnehmern das richtige Umgehen und Verstehen mit diesen kranken Menschen näher zu bringen. Ein weiterer Schwerpunkt war zudem das Aufzeigen von Erleichterungen für die pflegenden Angehörigen, die oftmals rund um die Uhr da sein müssen.

Pflegedienstleiter Bruno Kleinhenz von der Sozialstation St. Laurentius gab zudem wertvolle Informationen zu den gesetzlichen Leistungen von Krankenkassen und Pflegekassen weiter. Finanziell unterstützt wurde der Kurs von der BARMER Pflegekasse Bad Neustadt.

Am Abschlussabend bedankten sich Pflegedienstleiter Bruno Kleinhenz und Dietrich Haase von der Vorstandschaft bei den Teilnehmern und Kursleiter Detlev Beck für die Bereitschaft, sich mit dem Thema Demenz zu befassen.

Erfolgreich am Kurs teilgenommen haben: Erika Heidingsfelder, Dunja Schindelmann, Heidi Wiesner, Andrea Schleichert, Heinz Schleichert, Sandra Murr, Monika Müller (alle aus Bad Neustadt), Michael Vorndran (Oberweißenbrunn), Peter Schonder, Maria Herrmann (Bischofsheim), Andrea Johannes (Schönau), Martina Sell (Urspringen).

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Diese Damen und Herren haben am Kurs „Demenz verstehen“ der Sozialstation St. Laurentius teilgenommen. Mit auf dem Bild: Kursleiter Detlev Beck, 6. von rechts, und Pflegedienstleiter Bruno Kleinhenz, rechts.

FOTO DIETRICH HAASE

Gedenkgottesdienst der Sozialstation St. Laurentius e. V.  Bischofsheim  Die Sozialstation St. Laurentius e.V. gedenkt alljährlich im Spätherbst den Patienten, die im vergangenen Jahr verstorben sind.  Am vergangenen Sonntag fand dieser Gedenkgottesdienst in Bischofsheim, in der Pfarrkirche St. Georg, statt. Mit einem feierlichen Einzug von Pfarrer Reinhold Kargl mit seinen Ministranten, dem Pflegepersonal und der Vorstandschaft der Sozialstation, wurde der Gottesdienst eingeleitet. 2. Vorsitzender Alfons Holzheimer ging in seinem Grußwort sowohl  auf die Verantwortung  der Schwestern, der hauswirtschaftlichen Kräfte, der Ehrenamtlichen, der Pflegedienstleitung und der Vorstandschaft ein. Aber auch die pflegenden Angehörigen wurden in die Begrüßung mit einbezogen. Alle miteinander würden nach christlichem Vorbild eine große Aufgabe bewältigen. Der Gottesdienst wurde von der Sozialstation mit gestaltet. Pfarrer Kargl hob in seiner Predigt  die segensreiche Tätigkeit der Sozialstationen hervor. In den Fürbitten, vorgetragen von Schwestern und weiteren Mitarbeiterinnen, wurde um Kraft, Ausdauer, Hilfe für Kranke und Pflegebedürftige, aber auch für die allseits benötigte Unterstützung für Pflegepersonal und Angehörige gebeten. Den im letzten Jahr verstorbenen Patienten wurde namentlich gedacht, und es wurde für jeden Verstorbenen eine Kerze am Altar entzündet, welche die Angehörigen mit nach Hause nehmen konnten.  Rosen spielten als Symbol bei diesem Gottesdienst eine Rolle. Sie waren beim Einzug in eine große Vase gesteckt, und später an pflegende Angehörige übergeben worden. Die Rose sei ein wunderschönes Symbol für die Ganzheitlichkeit des Menschen für seine Verbundenheit zu Gott. Unter anderem symbolisiere sie auch Krankheit, Gebrechlichkeit, Leid, aber auch festen Halt und das Füreinander. Patienten, die am Gottesdienst nicht teilnehmen konnten, dürfen sich bei der nächsten Visite über eine Rose als Zeichen der Wertschätzung freuen.  Foto: Alljährlich wird im Gedenkgottesdienst der Sozialstation St. Laurentius namentlich der Verstorbenen gedacht und eine Kerze am Altar angezündet. Foto (Archiv) Dietrich Haase

Viktoria Flegler hat Ihre 3 jährige Ausbildung zur examinierten Pflegekraft bestanden. Zum erfolgreichen Abschluss gratulierten Pflegedienstleitung, Vorstandschaft und Kollegen. Man freute sich, die ehemalige Schülerin jetzt als neue Mitarbeiterin begrüßen zu können, und wünschte für den beruflichen Werdegang alles Gute.

Herr Habermann war von 1987 - 2000 in der Vorstandschaft der Sozialstation St. Laurentius e. V. als 1. Vorsitzender tätig. Wir behalten Ihn in dankbarer Erinnerung.

Frau Funk war von 1978 - 2000 in der Vorstandschaft der Sozialstation St. Laurentius e. V. als Schriftführerin tätig. Wir behalten Sie in dankbarer Erinnerung.

Am 10. August wird von der Katholischen Kirche des Heiligen Laurentius gedacht, der als Märtyrer heiliggesprochen wurde. Die Sozialstation St. Laurentius nimmt diesen Tag zum Anlass, um ihren Patienten für ihre Treue zu danken.

Bei dem ausgebuchten TreffpunktPFLEGE der Sozialstation St. Laurentius Bad Neustadt e.V. konnten Vorsitzender Alois Heinisch und stellvertretende Pflegedienstleiterin Christine Reinhart die Seniorinnen und Senioren sowie den Referenten des Abends, Seniorenberater Herr Edgar Kast, Bad Kissingen, ganz herzlich bei hochsommerlichen Temperaturen begrüßen.

Heute gehört der Rollator zum alltäglichen Straßenbild. Für Gehbehinderte läuft es mit dem Rollator rund - aber ohne ihn geht nichts. „Mit seiner Nutzung wird die Mobilität und dadurch die Lebensqualität unserer Senioren erheblich erhöht", sagt Edgar Kast, Seniorenbeauftragter aus Bad Kissingen.

Bei der Benutzung eines Rollators gilt es aber einige wichtige Vorschriften und Verhaltensregeln zu beachten. Diese verdeutlichte Edgar Kast mit einer Power-Point-Präsentation unter dem Titel: „Rollatoren-Training für mehr Sicherheit und Lebensqualität“ lebendig und ausführlich.

Im praktischen Teil übten die einzelnen Teilnehmenden unter Anleitung von Edgar Kast auf einer mit Hindernissen gespickten Parcours-Strecke das richtige und sichere Führen eines Rollators. Wesentlich ist, dass der Rollator richtig auf die Körpergröße eingestellt ist. Durch ein richtiges Aufstützen auf den Rollator beim Gehen wird das Gewicht des Oberkörpers aufgefangen und somit Becken und Hüfte entlastet. Dies erleichtert die oft schwierige Fortbewegung und das Bewältigen von Erschwernissen.

So gab er hilfreiche Tipps zum Beispiel zur Überwindung von kleineren Hindernissen wie Türschwellen (ca. 2 cm hoch) und Bordsteinkanten. Hier empfahl Kast, nah an die Bordsteinkante heranzufahren und dann die Handbremse zu betätigen. Der Rollator kann dann leicht über die Hinterräder gekippt werden, so dass die Vorderräder über die Kante geschoben werden können. Anschließend sollte die Bremse wieder losgelassen werden, und der leicht gekippte Rollator wird mit den Hinterrädern an die Bordsteinkante herangefahren. Mittels leichter Körperkraft des Anwenders können die Hinterräder des Rollator danach kurz angehoben und über die Kante gerollt werden. Viele Rollatoren-Fahrer kennen diese leichte Hindernisüberbrückung nicht und tun sich damit oft sehr schwer.

Edgar Kast überprüfte zu Beginn der Veranstaltung den technischen Zustand der mitgebrachten Rollis und behob leichte Mängel, z. B. bei der Höheneinstellung und bei den Bremsen. Gravierende Mängeln sollten von einer Fachkraft des zuständigen Sanitätshauses repariert werden. Ebenso plädierte er bei Anschaffung für einen leichten schnell zusammenklappbaren Rollator. Die Sicherheit des Hilfsmittels kann z.B. durch Beleuchtung, Sturzalarm, Klingel und leichtgängigen Bremssystemen erhöht werden. Vieles ist schon über eine kleine Zuzahlung möglich.

Für die erfolgreiche Teilnahme am Sicherheitstraining erhielten alle Teilnehmer von der stellvertretenden Pflegedienstleiterin Christine Reinhart eine eigens gestaltete Urkunde ausgestellt, die sie stolz entgegennahmen. Vorsitzender Alois Heinisch bedankte sich für dem sehr informativen kurzweiligen Abend bei dem Referenten, Herrn Edgar Kast, mit einem kleinen Präsent und bei den Teilnehmenden für ihr engagiertes Mitmachen.

Ohne ehrenamtliches Engagement geht es nicht

Eine positive Bilanz konnten die Verantwortlichen der Sozialstation St. Laurentius Bad Neustadt a.d.S. e.V. bei der gut besuchten Mitgliederversammlung ziehen.

Im vergangenen Jahr feierten die Caritas-Sozialstationen in Mellrichstadt, Bad Neustadt und Bad Königshofen jeweils ihr 40jähriges Bestehen, an deren Feierlichkeiten auch der Landtagsabgeordnete Steffen Vogel stets teilgenommen hat. Bei der „letzten“ Feier in Bad Neustadt hat dieser dann in seinem Grußwort als „Geburtstagsgeschenk“ an die Caritas eine Einladung nach München zu einer Informationsfahrt in den Landtag für die Pflegekräfte der Sozialstationen ausgesprochen.

Über ein zahlreiches Interesse freute sich schon zu Beginn des Informationsabends im Rahmen von Treffpunkt PFLEGE, Alois Heinisch, Vorsitzender der Sozialstation St. Laurentius. Zum Thema „Daheim statt Heim“ - Betreuung durch ausländische Pflegekräfte, referierte Monika Bader von den „Pflegehelden“ Rimpar, an diesem Abend.

Mit gutem Ergebnis erfolgreich bestanden hat Schwester Tatjana Geist, examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin in der Sozialstation St. Laurentius, ihren Fortbildungslehrgang zur Praxisanleiterin in der Pflege (Mentorin).

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